NRW-Polizei kontrollierte zwei Tage lang zusammen mit Niedersachsen entlang der E 30. Auch Niederlande beteiligt - Minister Jäger: Werden weiter grenzüberschreitend gegen Kriminelle vorgehen

NRW-Polizei kontrollierte zwei Tage lang zusammen mit Niedersachsen entlang der E 30. Auch Niederlande beteiligt - Minister Jäger: Werden weiter grenzüberschreitend gegen Kriminelle vorgehen Bild vergrößern (© MIK NRW / J. Tack) Zwei Tage lang hat die NRW-Polizei gemeinsam mit der niedersächsischen Polizei auf der sogenannten Ost-West-Route entlang der E 30 und im Grenzgebiet zu den Niederlanden kontrolliert. Insgesamt wurden dabei rund 11.972 Personen überprüft, 64 davon wurden festgenommen. Es wurden 5.278 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. In 191 Fällen wurde Strafanzeige gestellt. In 37 Fällen konnte Diebesgut, in vier weiteren Fällen Einbruchswerkzeug sichergestellt werden. Auch die Bundespolizei, die niederländischen Polizei und Zoll-Ermittler waren an dem Großeinsatz vom 5. bis zum 6. April 2017 beteiligt. „Es ging vor allem darum, den Kontrolldruck auf reisende Täter hoch zu halten“, erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger. Über 2.500 Polizisten aus NRW waren im Einsatz.

Vereinbart wurden die grenzüberschreitenden Kontrollen in der „Aachener Erklärung“, die Ende Oktober 2016 durch die Innenminister des Bundes und der Länder Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie der Staaten Belgien und Niederlande unterzeichnet worden war. Mit der Erklärung soll vor allem die Bekämpfung der internationalen Eigentumskriminalität verbessert werden. „Der Wert der Aachener Erklärung hängt entscheidend davon ab, dass sie mit Leben gefüllt wird. Deshalb sind solche gemeinsamen grenzüberschreitenden Aktionen so wichtig. Wir dürfen gerade reisenden Tätern keinen Raum geben“, betonte Minister Jäger. Deshalb werde es auch zukünftig gemeinsame grenzüberschreitende Fahndungs- und Kontrolltage geben, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen.

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